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Krippenbauer Wolfgang Mans

Seine Vielfalt an Stilen
Folgende Stilarten bezeugen die Vielfalt und Bandbreite seiner Arbeit

  • Krippen im Allgäuer Stil
  • Krippen im Fränkischen Stil
  • Holzkrippen
  • Wurzelkrippen
  • Baumpilz-Krippen
  • Krippen-Arrangements nach eigener Inspiration

Vom Banker zum Krippenbauer
An seine erste selbstgebaute Krippe kann sich Wolfgang Mans noch genau erinnern. „Ich bin damals relativ planlos an die Sache rangegangen und habe einfach losgelegt. Aber am Ende stand da dieses wunderschöne Unikat, meine eigene Kreation, auf die ich richtig stolz war." Das war vor rund fünfzehn Jahren. Die Idee, selber eine Krippe zu bauen, kam ihm im Allgäu-Urlaub. Seine Frau stieß dort auf eine vor Ort hergestellte Krippe und war sofort hin und weg. Mans winkte ab:„Die sind doch zu teuer. Ich kann das auch." Wieder zu Hause begab er sich dann in den Keller,suchte geeignete Materialien zusammen, stellte sich an seine Werkbank und zimmerte an der allerersten Holzkrippe „Made by Mans". Was dann geschah, war absolut unerwartet: „Die Krippe wurde bald zum Renner im Freundeskreis. Bekannte und Verwandte, die uns während der Weihnachtszeit besuchten, wollten unbedingt auch eine Krippe von mir haben." In dieser Zeit nahm Mans seine ersten Bestellungen an. Dass er eines Tages seinen Lebensunterhalt mit dem Krippenbauen verdienen würde, hätte er damals im Traum nicht gedacht.

Mit Bauchschmerzen zur Arbeit
Damals arbeitete Mans hauptberuflich noch als Bankangestellter. Er war zufrieden und mochte den Kontakt zu seinen Kunden. Menschen zu beraten war sein Ding und finanziell passte es auch. „Leider änderte sich das Berufsbild des Bankers mit den Jahren", sagt er heute. „Angefangen hatte ich als Berater, am Ende war ich fast nur noch Verkäufer. Damit konnte ich mich überhaupt nicht identifizieren." Der Leistungsdruck nahm stetig zu und immer öfter kam es vor, dass er mit Bauchschmerzen zur Arbeit ging. Einen Ausgleich fand er bei seiner neuen Leidenschaft, dem Krippenbauen.Und durch die begeisterten Berichte seiner ersten Kunden erhielt er weitere Aufträge.

Kistenweise Wurzeln und Pilze
Mans begann sich allmählich zu professionalisieren. Er kaufte Präzisionssägen und Spezialwerkzeuge. Und auch räumlich musste er aufstocken: Erst zog er mit seiner Werkstatt vom Keller in den Gartenschuppen, dann aus Platzgründen in die große Doppelgarage. Öffnet man heute die Tür zu seinem Reich, so betritt man eine andere Welt. Holzgeruch liegt in der Luft. Überall im Raum befinden sich Werkzeuge, Utensilien und angefangene Werkstücke. In den Regalen stapeln sich Kisten mit Wurzeln und riesigen Baumpilzen, die er regelmäßig während seiner Wanderurlaube im Allgäu sammelt. „Wenn ich eine außergewöhnlich gewachsene Wurzel finde, habe ich oft schon eine genaue Vorstellung davon, wie ich sie in einer Krippe verwenden werde", berichtet er begeistert.

Schreinerschürze statt Nadelstreifen
Was als Hobby und Ausgleich zum Job startete, wurde von Jahr zu Jahr größer. Und die Abende, an denen er den Anzug mit der Schreinerschürze und den Schreibtisch mit der Werkbank eintauschte,wurden zahlreicher. Zehn Jahre lang machte er beides zunächst parallel. Mit den Jahren wurde die Unzufriedenheit als Banker jedoch immer größer und die Anfragen als Krippenbauer zugleich zahlreicher. Immer häufiger verbrachte er die Nächte in seiner Werkstatt, um Aufträge fertigzustellen. Irgendwann wusste er, dass er sich entscheiden musste. Und er entschied sich für die Werkbank.
Mans: „Natürlich hatten meine Frau und ich Bedenken, ob man vom Krippenbauen wirklich leben kann. Aber das Risiko sind wir trotzdem eingegangen."

Gefragte Unikate
Inzwischen sind einige Jahre vergangen und man sieht Wolfgang Mans an, wie zufrieden er mit seiner Entscheidung ist. Seine Leidenschaft und Expertise haben sich längst herumgesprochen und seine Unikate stehen heute in vielen Kapellen und Kirchen. Sein Ausstellungsraum ist prall gefüllt,Aufträge hat er genug, und auch finanziell hat er sich nach harten Anfangsjahren wieder auf dem alten Niveau eingependelt. Gewonnen habe er aber vor allem eins: Lebensqualität. „Mittags einen ausgiebigen Spaziergang im Sonnenschein zu machen, wäre früher nicht drin gewesen", sagt Mans. „Heute ist das kein Problem." Wichtig für ihn sei besonders die Tatsache selbstbestimmt zu arbeiten, ohne Druck von Vorgesetzten ausgesetzt zu sein. Zufriedenheit empfindet er heute in kleinen Momenten. Etwa dann, wenn seine Kunden mit leuchtenden Augen ihre eigene Krippe in Empfang nehmen. Wenn sie nach Hause fahren, geht es für Wolfgang Mans aber schon weiter zur nächsten Idee. Schließlich warten noch viele Wurzeln und Pilze darauf, verbaut zu werden.

Wenn Sie Interesse an der Arbeit von Wolfgang Mans haben, erreichen Sie ihn unter:
Tel: 0228-284121 oder E-mail: Ute.Mans@t-online.de
Copyright 2014 - WERFT WorkLifeRomance, 27. Februar 2014

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Unter http://www.sendungverpasst24.de/sendung-verpasst/handgefertigte-weihnachtskrippen/ finden Sie einen Fernsehbericht der ARD in Zusammenarbeit mit dem WDR über den Künstler aus dem Jahr 2012 !

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Lesen Sie auch den Bericht im Magazin.

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